Anschwellen/abschwellen – Spalier stehen – Stehkragen – glutrot – Absteige – Banause – erheischen – im Luxus schwelgen – erpicht

  1. To rise/to subside – anschwellen/abschwellen. Prophetische Gesänge schwellen auf und ab im Wechsel der Zeiten; in diesen Tagen schwellen sie wieder einmal an.
  2. To form the guard of honor – Spalier stehen. Als Sigmund Jähn am 21. September in die DDR zurückkehrte, wurde ihm ein triumphaler Empfang bereitet. Es begann mit einer dreißig Kilometer langen Fahrt durch Berlin, bei der die Bevölkerung Spalier stand. Es folgte die Auszeichnung durch Erich Honecker mit den höchsten Orden der DDR sowie dem eigens für ihn gestifteten Titel „Fliegerkosmonaut der DDR“, dessen erster und letzter Träger er wurde, da nach ihm nie wieder ein DDR-Bürger in den Weltraum flog.
  3. Stand-up collar – der Stehkragen. Während jedoch Goethe auf den Betrachter blickt, geht Schillers Blick in die Weite. Einen charakterisierenden Unterschied macht auch die Kleidung aus: Goethe trägt den seinerzeit bei Hofe üblichen Staatsrock mit Stehkragen, Schiller die Zivilkleidung der Zeit.
  4. Fiery – glutrot. Frühaufsteher kommen in den Genuss des Sonnenaufgangs, wenn die Sonne glutrot am Horizont erscheint.
  5. Flophouse – die Absteige. Das Gebäude ist bekannt als Absteige von Prostituierten.
  6. Philistine – der Banause. Beutel in die Tasse und heißes Wasser drauf: Bei der Tee-Zubereitung sind wir Banausen. Und die Chinesen wahre Meister.
  7. Nonsense – die Flause. Allerdings hatte der Bursche nichts als Flausen im Kopf und eine große Fresse.
  8. To deserve, to command – erheischen. Während aber Clinton mit unschuldigem Jungenlächeln Vergebung für jede seiner überraschenden Wendungen erheischt, wird die humorlose Rodham jahrelang ihrer Gesinnungswandlungen geziehen.
  9. To live in the lap of luxury – im Luxus schwelgen. Der Prachtbau aus dem Jahr 1835 diente bis 1925 dem Maharadscha von Jaipur als Residenz, ehe er 1957 zum ersten Palasthotel Indiens umfunktioniert wurde. Wer hier im Luxus schwelgt, wer in riesigen Betten schläft, einen Butler zur Verfügung hat und einen Drink in der Polo-Bar nimmt, der vergisst, dass die Armut nicht weit entfernt ist.
  10. To be keen on – auf ets erpicht sein. Die deutschen Banken sind gerade in den letzten Monaten und Jahren ja sehr erpicht gewesen, das Unternehmenskreditgeschäft zu verstärken, Mittelstandskreditgeschäft zu verstärken.

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