Sich verschanzen – Ausspruch – sich hocharbeiten – innerer Kompass – Büttel – Kopfgeburt – aus nächster Nähe – emsig – Spaten – in den Mund nehmen

  1. To barricade oneself, to entrench oneself sich verschanzen. Selbst wenn um sie herum das Chaos ausbricht, sitzen sie seelenruhig in ihren Büros, verschanzt hinter Aktenbergen und reden von Ordnung.
  2. Remark, comment – der Ausspruch. „Lass das Volk glauben, dass es regiert, und es wird sich regieren lassen.“ Der Zynismus in diesem Ausspruch des Gründers des US-Staates Pennsylvania William Penn (1644-1718) ist heute aktueller denn je: Unsere vermeintliche Demokratie wird spätestens mit der Umsetzung der geplanten EU-Verfassung zur kompletten Farce verkommen.
  3. To work one’s way up sich hocharbeiten. Nichts Besonderes, aber immerhin hat er, aus einer armen Familie stammend, sich hochgearbeitet .
  4. Values – der innere Kompass. Der Wunsch, seiner Tochter einen inneren Kompass mitzugeben, macht ihn jedoch nicht blind für die Defizite der Religionsschulen.
  5. Henchman – der Büttel. Heute ist Pervez Musharraf Präsident und Militärchef in einer Person, viele seiner Landsleute sehen ihn außerdem als Büttel der USA.
  6. Imagination – die Kopfgeburt. Europa wächst zusammen und gehört auch zusammen, aber es ist noch immer keine Entität, sondern eher eine Kopfgeburt der politischen Eliten.
  7. Closely – aus nächster Nähe. Konnten die Besucher des Waldhauses bisher schon Wildschweine und Rothirsche aus nächster Nähe beobachten, ist es jetzt auch möglich, dem emsigen Treiben des fleißigen Bienenvolkes zuzusehen.
  8. Industrious, eager – emsig. Deng erzwang die sozialistische Marktwirtschaft (sie erhielt 1992 Verfassungsrang), wobei das Attribut in den Augen des Erfinders, des emsig tätigen Volkes und der Weltöffentlichkeit nichts als rituelle Camouflage ist. *** Sieh auch oben.
  9. Spade – der Spaten. In den Biologieunterricht gehört eben nur das, was man mit dem Spaten ausgraben oder an Skalen ablesen kann. Und in den Religionsunterricht der Rest!
  10. To put sth in one’s mouth – ets in den Mund nehmen. Das Wort „Gott“ nehmen die neuen Kreationisten selten oder nie in den Mund.

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