Grundlage legen – schroff – Fehde – Anschein erwecken – ausweichende Antwort – am Sondereigentum festhaltende Gesellschaft – himmelschreiend – hohl – sich klammern – zubilligen

  1. To lay one’s foundations – die Grundlage für ets legen. Der Sprecher des rechten Seeheimer Kreises in der SPD, Klaas Hübner, sieht in der rot-grünen Reformpolitik die eigentliche Ursache für das anhaltend gute Wirtschaftswachstum. Der Aufschwung gehe klar auf das Konto von SPD und Grünen, die mit der Agenda 2010 die Grundlage für die Konjunktur gelegt hätten, sagte Hübner.
  2. Curt, brusque – schroff. Am Wochenende nun hat Präsident Hamid Karsai überraschend schroff die Nato-geführte Schutztruppe kritisiert.
  3. Feud – die Fehde. Erst durch ihre Fehde mit dem Parteivorsitzenden war die außerhalb ihrer Heimatregion weitgehend unbekannte Fürther Landrätin ins öffentliche Rampenlicht geraten.
  4. To make an impression – einen Anschein erwecken. Dank des Monopols für Briefe unter 100 Gramm und ihrer flächendeckenden Präsenz bringt es die Post bei den inländischen Sendungen immer noch auf einen Marktanteil von sagenhaften 99,96 Prozent. Die ihr von der Politik zugewiesenen Tätigkeiten sind lukrativer, als oft der Anschein erweckt wird: Sowohl mit den Briefen als auch mit dem Zahlungsverkehr lässt sich in der Schweiz viel Geld verdienen.
  5. Evasive answer – ausweichende Anwort. Auf die Frage, warum er nach Hamburg fuhr, gab der Angeklagte nur eine ausweichende Antwort.
  6. Society relying on private property – am Sondereigentum festhaltende Gesellschaft. Ein effektives Rechtssystem ist für eine am Sondereigentum festahltende Gesellschaft unabdingbar.
  7. Appalling, outrageous – himmelschreiend.
    Sollte sich das IOC trotz allem gegen Sotschi entscheiden, wäre das in den Augen Putins – so meint man im Kreml – eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, vergleichbar vielleicht damit, dass Russland bisher der Beitritt zur WTO verweigert wurde.
  8. Empty, hollow – hohl. Das Brot ist fertig, wenn es hohl klingt, wenn man draufklopft. *** Wenn es beim Zusammenstoß von einem Buch und einem Kopf hohl klingt, muss es nicht immer das Buch sein.
  9. To cling to – sich an ets klammern. Der scheidende bayerische Ministerpräsident demonstriert dort seine Zerrissenheit: Mal klammert er sich an die Macht, mal spielt er mit dem Abschied.
  10. To grant, to concede – zubilligen. Die katholische Kirche muss sich ihrer alten und neuen Fundamentalisten erwehren, vor allem der einflussreichen Priesterbruderschaft Pius X., die die Liturgiereform stets als eine Sünde bekämpft hat, die den Rauch des Satans in die Kirche habe eindringen lassen. Ganz und gar unerträglich ist den Pius-Brüdern aber die Tatsache, dass die Kirche beim Zweiten Vatikanischen Konzil (1962 bis 1965) auch anderen Religionen einen Wahrheitsanspruch zugebilligt hat.

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