Archiv für August 2007
August 31, 2007
- Apprentice – die Azubine (fem.). Nette Azubine sucht ein WG-Zimmer in der Mitte.
- Prejudice-ridden – vorurteilsschwanger. Das ist mal wieder ziemlich vorurteilsschwanger und platt formuliert – eben typisch populistisches Geschwätz!
- To know which way the wind blows – wissen, wie der Hase läuft. Wenn die Medien den Hype um diese Kunstwelt nicht hoch hielten, dann würde sich keiner mehr dafür interessieren. Man muss sich nur mal die bereinigten Nutzerzahlen ansehen, dann merkt man, wo der Hase läuft.
- Culinary delights – die Gaumenfreude. Es wird auch demonstriert, dass Gemüse nicht nur gesund ist, sondern auch noch gut schmeckend zur Gaumenfreude werden kann.
- To put off – vergraulen. Bislang hat sich der US-Internetgigant Google, der Youtube im November vergangenen Jahres übernommen hat, mit Werbung auf dem Videoportal zurückgehalten, um keinen der monatlich mehr als 130 Millionen Besucher zu vergraulen.
- Dubious – halbseiden. Heute ist es eine der großen Geschäftsstraßen der Münchner Innenstadt, aber in den Zwanzigern und Dreißigern tummelten sich dort halbseidene Gestalten.
- To bustle – sich tummeln. Sieh oben.
- To kill oneself laughing – sich kringeln vor Lachen. Ich habe mittlerweile alle Bücher von der Autorin gelesen und mich besonders bei den Geschichten über Familie Schnidt gekringelt vor Lachen.
- Porcupine – das Stachelschwein. Entgegen alten Vorstellungen schießen die Stachelschweine nicht mit ihren Stacheln. Sie verwenden sie aber durchaus zur Abwehr von Feinden.
- To document – verbriefen. Zertifikate sind von Banken begebene Schuldverschreibungen und verbriefen das Recht an einer Wertentwicklung eines zugrundeliegenden Investments wie einer Aktie oder eines Index teilzunehmen.
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August 30, 2007
- Despicable – verdammenswert. Ist Homosexualität verdammenswert? Soll man seine Kinder in eine Schule schicken, die den Darwinismus für Teufelswerk hält?
- Drawback, bad state of affairs – der Missstand. Wann hören wir auf zu glauben, für jeden isolierten Missstand gebe es gleich ein passgenaues Gesetz, um alles wieder ins Lot zu rücken?
- To set in order, to fix, to straigten out – ins Lot bringen/rücken. Überschwemmungen, Erdbeben und andere Naturkatastrophen, so lerne ich, entstehen nur durch ein Ungleichgewicht zwischen guten und bösen Schwingungen, das durch die richtigen Gebete wieder ins Lot gebracht werden kann. *** Sieh auch oben.
- Trial of patience – die Geduldsprobe. Die Asfinag testet gerade ein Videoüberwachungssystem: Staus sollen so automatisch erkannt und vermieden werden. Jenen Autofahrern, die am kommenden Wochenende – mit der stärksten Rückreisewelle – ihren Urlaub mit einer Geduldsprobe in einem Stau beenden werden, bringt das freilich wenig.
- To aim at sth – auf ets hinarbeiten. Abgeordnete des Regierungslagers hatten oppositionellen Journalisten vorgeworfen, Gelder aus den USA entgegengenommen und ständige Kontakte zu US-amerikanischen Institutionen unterhalten zu haben, die auf einen Regimewechsel in Venezuela hinarbeiten.
- Deception, fallacy – der Trugschluss. Der typische Sommer hat in Deutschland eine Mitteltemperatur von 16,3 Grad, im Moment sind wir bei 17,2 Grad. Trotzdem hält fast jeder diesen Sommer für einen der kältesten. Ein Trugschluss: Wir sind zu warm bisher.
- To stop, to prevent – unterbinden. Südkorea hat sich verpflichtet, christliche Missionstätigkeit in Afghanistan zu unterbinden.
- To rake off – abrechen. Nur im Herbst sollten Sie die abgestorbenen Pflanzenteile und das Laub abrechen.
- To stretch to infinity – sich ins Endlose entstrecken. Drei Schritte dahinter erstreckt sich verbrannte Erde mit Steinen und Felsen ins Endlose.
- To cease – unterbleiben. Die Schutzzone 1 ist auch Naturschutzgebiet und in solchen hat alles zu unterbleiben, was die Tierwelt beunruhigen könnte.
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August 29, 2007
- Junk shop – der Ramschladen. Tassen mit ihrem Konterfei sind in jedem Ramschladen zu haben: Diana-Devotionalienjäger kommen in London voll auf ihre Kosten.
- Likeness, portrait – das Konterfei. Sieh oben. Und fast jede Ecke in der Stadt erzählt eine Geschichte von Evita. Die Buchläden an der Avenida Corrientes sind voll gestopft mit Titeln über den Peronismus, an den Postkartenständen und Kiosken prangt das Konterfei der Volksheldin.
- To be shy and confused in a new environment – fremdeln. 100 Tage nach seinem Amtsantritt fremdelt der neue SPD-Chef in der Berliner Politmaschinerie. *** Wenn Ihr Kind fremdelt, ziehen Sie daraus nicht den Schluss, es jetzt von allen Menschen fern zu halten. Auf dem sicheren Arm von Mutter oder Vater kann es weiterhin mit Fremden in Kontakt kommen.
- Squalor, gutter – die Gosse. Vom Rampenlicht in die Gosse: Wenn der große Ruhm verblasst. Via Casting-Shows und Reality-Soaps drängen zahlreiche Menschen ins Rampenlicht. Aber all die DSDS- und Big Brother-Kandidaten sollten eines bedenken: Zwischen riesiger Popularität und gesellschaftlichem Abseits ist es oft nur ein schmaler Grat. Das belegen zahlreiche prominente Beispiele.
- Without hesitation – ohne Besinnen. Sein Leben ging gänzlich auf in seinen geistigen Interessen; diesen opferte er ohne Besinnen den Nachtschlaf, die Stunden nach Tisch, wo andere gern ruhen, ja die Essenszeit selbst, indem häufig neben dem Teller das aufgeschlagene Buch lag und er wohl gar zwischen den Gängen der Mahlzeit aufsprang und an den Schreibtisch eilte.
- To get stuck – sich verrennen. Nie seit Vietnam hat sich Amerika außenpolitisch so verrannt. *** Die Lektüre des Schreibens macht deutlich, wie sehr sich Ralph Giordano in seiner subjektiven Sicht der Dinge verrannt hat.
- To give up – die Waffen strecken. Bevor die deutschen Truppen am 28. April des Jahres 1945 vor den Alliierten kapitulierten, hatten bereits viele Wehrmachtsdivisionen vor Partisaneneinheiten die Waffen gestreckt.
- Marten – der Marder. Marder sind vorrangig Fleischfresser, je nach Art und Jahreszeit nehmen sie in unterschiedlichem Ausmaß aber auch pflanzliche Nahrung zu sich.
- Carnivore – der Fleichfresser. Sieh oben.
- To be on the dole – stempeln gehen. Schon damals suchte sie vergebens nach einer Stelle im kaufmännischen Bereich. „Stempeln zu gehen kam für mich nicht in Frage. Ich wollte nie eine ‚Sozialschmarotzerin‘ sein, die in den Augen der Gesellschaft den ganzen Tag auf der faulen Haut herumliegt.“
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August 28, 2007
- Inescapable, inevitable – unentrinnbar. Von außen auferlegten Modernisierungszwängen, die den Einzelnen und ganze Gesellschaften zu Instrumenten vermeintlich unentrinnbarer Notwendigkeiten reduzieren, unterwerfen sich die Bürger heute nicht ohne weiteres – stattdessen machen sie einfach weiter wie bisher.
- To lose sth – einer Sache verlustig gehen. Am 14. Juli 1789 stürmte das Volk von Paris die Bastille, jenes verhasste Symbol absolutistischer Macht, und befreite die darin Gefangenen. Anfang vom Ende der Monarchie, deren Vertreter ihrer Köpfe unter der Guillotine verlustig gingen.
- Arrogance – der Hochmut. Ein Sprichwort besagt: Hochmut kommt vor dem Fall. Es bedeutet, dass dem überheblichen, übermäßig stolzen Menschen Erniedrigung droht.
- Melancholy – die Wehmut. Im Blick der Menschen, die sich zwanzig Jahre nicht gesehen haben, trifft alles aufeinander: die Wehmut des Älterwerdens, die Frage, ob alles ganz anders hätte kommen können, und die Verunsicherung einer Generation, aus deren Daseinskonstrukten es plötzlich hohl zurücktönt.
- Snooty – hochnäsig. Diese hochnäsige Sippe verachtete mich ganz ebenso, wie ein Schuhmacher einen Flickschuster.
- To attach importance to sth – einer Sache Bedeutung beilegen. Der Chinese legt Farben eine große Bedeutung bei; jede einzelne bringt irgend einen Gedanken, irgend eine Stimmung zum Ausdruck.
- Paper tiger – der Papiertiger. Bis Weihnachten will er eine Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes durchs Kabinett bringen, die eine Verordnungsermächtigung zum Verbot des unerwünschten Stroms enthält. Ob die mehr als ein Papiertiger ist, muss sich allerdings erst erweisen.
- Rule of thumb – die Faustregel. Für das Höchstgewicht des Schulranzens gibt es eine einfache Faustregel: Tasche und Inhalt sollten maximal 10 bis 12 Prozent des Körpergewichtes betragen.
- Satchel – der Ranzen. Sieh oben.
- Forever – bis an das Ende aller Tage. Viele kleine Jungs träumen davon, mit dem Drachen zu kämpfen, die Prinzessin zu befreien und sie zu lieben bis an das Ende aller Tage.
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August 27, 2007
- To stir up – aufwiegeln. Die Strategie des türkischen Geheimdienstes ist es, die Völker Südkurdistans gegeneinander aufzuwiegeln und auszuspielen.
- Clan, mob – die Mischpoke. Die Dominikanische Republik ist für viele Deutsche das paradiesische Urlaubsziel in der Karibik. Doch auch viele Betrüger, Drogendealer und Pädophile aus der Heimat lassen sich in dem Land nieder. „Nirgendwo sonst versammelt sich eine so schlimme Mischpoke von Deutschen“, sagt ein hochrangiger deutscher Diplomat.
- To get sb sloshed – jn abfüllen. Ich war vor 6 Wochen auf einer Party. Dort wurde ich von 5 Kollegen ziemlich fest abgefüllt.
- To tickle – prickeln. Der Rosé ist ein bisschen blass, aber prickelt erfrischend
- Fund, stock – der Fundus. Google hat weiter bekannt gegeben, in seiner Nachrichtenübersicht künftig jeweils passende Videos aus seinem YouTube-Fundus zu zeigen.
- Oppressive contract – der Knebelvertrag. Als Knebelvertrag bezeichnet man umgangssprachlich ein Vertragswerk, das darauf abzielt, eine Vertragspartei – zu für die andere Partei günstigen Konditionen – möglichst langfristig in dem Vertragsverhältnis festzuhalten.
- Genuine – waschecht. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um einen waschechten Porno, ziemlich hartes Zeug, garantiert nicht jugendfrei.
- Chaos – das Tohuwabohu. Jelzin hat eine vorsichtige Außenpolitik betrieben, während im Inneren seines Landes Tohuwabohu herrschte.
- To throw out, to turn down – abschmettern. Schon seit Jahren kämpfen Krebspatienten, Multiple-Sklerose-Kranke und andere schwer Leidende dafür, Cannabis legal einnehmen zu dürfen. Bisher wurden entsprechende Gesuche von der Bundesopiumstelle pauschal abgeschmettert.
- No picnic – kein Zuckerschlecken. Kein Zuckerschlecken waren die vergangenen Jahre für deutsche Fondsgesellschaften: Nach dem Einbruch der Aktienmärkte in den Jahren 2000 bis 2002 flüchteten viele Anleger aus Fonds.
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August 26, 2007
- To arise, to appear – aufkommen. In den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts kam der Panslawismus bei den Westslawen auf.
- To advocate, to champion – verfechten. Der Kreationismus entstammt dem protestantischen Fundamentalismus und wird besonders im „Bibelgürtel“ (Bible Belt) im Süden der USA verfochten.
- Considering – in Anbetracht einer Sache. Ausblick: In Anbetracht des hohen Auftragsstands und des weiterhin soliden Marktumfelds erwarten wir zumindest auch im 3. Quartal in der Kartonerzeugung sowie in der Kartonverarbeitung eine anhaltend gute Auslastung und Mengenentwicklung.
- Fertility – die Zeugungsfähigkeit. Die Zeugungsfähigkeit senkt sich mit dem Alter herab.
- To be in one’s competence – jm obliegen. Es obliegt der Staatsanwaltschaft, ob und gegen wen sie Ermittlungen einleitet oder nicht.
- To cease to exist – fortfallen. Das Handwerk erwartet, dass im Jahr 2005 etwa 120.000 Stellen fortfallen und 2006 weitere 80.000. Am stärksten betroffen ist das Bauhandwerk.
- To anticipate, to beat sb to sth – jm zuvorkommen. Galilei beeilte sich damals sehr mit dieser Publikation, weil er befürchtete, andere Forscher könnten ihm zuvorkommen – Fernrohre gab es ja bereits überall in Europa. Zwischen seinen letzten Beobachtungen und dem Druck des Buches lagen deshalb nur zehn Tage.
- Storm of indignation – ein Sturm der Entrüstung. Mit Zigarette und einer Dose Bier posierte eine Jesus-Figur auf der Titelseite einer malayischen Tageszeitung. Religionsvertreter und Politiker fanden das anstößig, ein Sturm der Entrüstung erhob sich. Konsequenz: Die Regierung verhängte ein 30-tägiges Erscheinungsverbot über das Blatt, meldeten malayische Zeitungen am Freitag.
- To do sb honor – jm Ehre gereichen. Die Sonne bricht durch, gießt ihr gleißendes Licht über eine atemberaubende winterliche Bergkulisse, die jeder Alpenregion zur Ehre gereichen würde.
- Facts of the case – der Tatbestand. „Sollte sich der Verdacht bestätigen, läge in der Vertragsgestaltung ein Verstoß gegen deutsches und europäisches Kartellrecht vor und würde den Tatbestand der Ordnungswidrigkeit erfüllen“, äußert sich Markus Zeise vom deutschen Bundeskartellamt.
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August 25, 2007
- At discretion – nach Gutdünken. Dieser Text darf nach Gutdünken gekürzt, ergänzt und frei kopiert werden.
- To go to far, to be too much – über die Hutschnur gehen. Ich habe mich bis jetzt mit meiner persönlichen Meinung sehr zurückgehalten, aber irgendwann geht mir die Dreistigkeit dann doch über die Hutschnur.
- To adopt a tone – einen Ton anschlagen. Bei der britischen Regierung hat man sich viel Zeit gelassen, bis man gegenüber Russland einen etwas schärferen Ton angeschlagen hat.
- Mawkish – gefühlsduselig. Die Erzählstimme des Verstorbenen aus dem Jenseits verleiht der Geschichte einen unnötig gefühlsduseligen Anstrich.
- Touch – der Anstrich. Spektakuläre neue Wettkampfstätten wie das Olympiastadion, das wie ein Vogelnest aussieht, und ein „Wasserwürfel“ mit leuchtend blauer Membranhaut sollen zu den „Pyramiden des 21. Jahrhunderts“ werden – so will es die chinesische Führung. Die ultramodernen Bauten sollen dem kommunistischen Land einen fortschrittlichen Anstrich verleihen. *** Sieh auch oben.
- Favorably – mit Wohlwollen. Im Herbst vergangenen Jahres sammelte ein Pächter einer Bar in der Stadt Vejle 60.000 Unterschriften, mit denen er das Rauchverbot verhindern wollte. Sympathie erntete er von höchster Stelle. Von Königin Margrethe, bekannt als passionierte Kettenraucherin, heißt es, sie habe die Aktion mit Wohlwollen beobachtet.
- Law-enforcing authorities (in particular in despotic regimes) – der Zwangsapparat. Die Autorin hat ein erschütterndes, weltweit großes Aufsehen erregende Dokumentation über den unmenschlichen Zwangsapparat der kommunistischen Sowjetunion geschrieben.
- To mix – vermengen. Dazu reichen Sie 25 Gramm Frischkäse, den Sie mit fünf Gramm angerösteter Pinienkerne vermengt und mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt haben. .
- To reject – verwerfen. Anfängliche Überlegungen, die Sportstätten zu schließen, wurden verworfen.
- To dispel doubts – die Bedenken zerstreuen. Um Bedenken aus Europa zu zerstreuen, will Google die Suchhistorien seiner Nutzer künftig nur noch 18 Monate lang speichern.
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August 24, 2007
- To spank – jm den Hintern versohlen. Ich habe früher zu Hause oft meinen Hintern versohlt bekommen.
- Spoiled – verzogen. Letztlich ist Paris Hilton nichts anderes als eine verzogene Göre.
- Brat – die Göre (fem.). Scarlette McLoyd ist eine typisches High-Society-Göre. Jung, hübsch und dank exklusiver schwarzer Kreditkarte stets flüssig.
- To have money – flüssig sein. Sieh oben.
- Indiscriminately – schwammgleich. Man sollte zwar nicht alles, was Müller schreibt, schwammgleich aufsaugen, aber ich halte das Buch für einen sehr guten Beitrag in der viel zu ideologisch geprägten gesellschaftlichen Diskussion.
- Has-been – abgehalftert. In der Vergangenheit war die Zweite Liga häufig ein Sammelbecken für abgehalfterte Spieler, vorzugsweise aus Osteuropa.
- Old hat – alter Zopf. Medizinischer Einsatz von Cannabis – Neuentdeckung oder alter Zopf?
- To wither, to fade – verblühen. Leider sind wir wohl zur falschen Jahreszeit hier: die meisten Blumen sind schon verblüht, aber man kann sich gut vorstellen, dass die Wiesen im Frühjahr ein Traum für jeden Botaniker sein müssen.
- Wing collar – der Vatemörder. Sprachgeschichtlich ist die Kragenbezeichnung Vatermörder, die zuerst im 19. Jahrhundert vorkommt, ein Mißverständnis oder eine scherzhafte Fehlübersetzung. Das Wort ist aus dem Französischen lehnübersetzt, wo der Kragen „parasite“ (Mitesser) hieß, wegen der langen Spitzen, die beim Essen oft quasi „mitessen“. Man verwechselte das Wort (wohl bei der Übersetzung) oder vertauschte es mit dem ähnlich lautenden französischen „parricide“ „Vatermörder“ und übersetzte dann dieses falsche Wort.
- Not to overstrain oneself – sich kein Bein ausreißen. Der SC Pinneberg mußte sich jedenfalls kein Bein ausreißen, um in Elmshorn nach Toren von Jan Boyens (30.) und René Hochreiter (85.) mit 2:1 zu gewinnen.
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August 23, 2007
- To know which way the wind blows – die Nachtigall trapsen hören. Zwar hört die ganze Welt die Nachtigall trapsen, die Protagonisten bestreiten jedoch, dass die Aktion geplant war.
- Reed – das Schilfrohr. Heute entscheiden sich Hausbesitzer wegen der rustikalen Optik und der guten Dämmeigenschaft für Schilfrohr als Baumaterial.
- Diverse – mannigfaltig. Die Ursachen für das Stottern sind mannigfaltig.
- Fullness, wealth – die Fülle. Durch diese kleinen Feinheiten ziehen Sie nicht nur alle Augen auf sich, sondern unterstreichen auch die Fülle Ihres Haars.
- To ponder – über ets nachsinnen. Die kleine Galerie mit den elf ausgestellten Werken aus der Nachbildungswerkstatt lässt den Betrachter darüber nachsinnen, wie sich Original und Schein voneinander unterscheiden.
- In vain – vergebens. Doch bisher war alle Mühe vergebens.
- To raise a question – eine Frage aufwerfen. Der Fall von Kannibalismus in Wien hat am Dienstag Österreich schockiert – und die Frage aufgeworfen, was in einem Menschen vorgeht, der so etwas tut.
- Pompous idiot – der Wichtigtuer. Statt den Fehler einzugestehen und die Prognosen zu korrigieren, behandelte das Institut die Kritiker wie unqualifizierte Wichtigtuer.
- Pike perch – der Zander. Der Zander erhält gegenüber dem Hecht zunehmende Bedeutung als Raubfisch, besonders weil er auch in den vom Menschen gestalteten mitteleuropäischen Flusssystemen ablaichen kann, während der Hecht meist keine geeigneten Laichplätze mehr findet.
- To spawn – laichen. Zwölf Tage nach der Befruchtung laichen die Weibchen im Meer – kurz vor Neumond.
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August 22, 2007
- To seize power – ans Ruder kommen. Seitdem die letzte Koalition ans Ruder gekommen ist, sehen wir einen Abbau und eine Verschlechterung der sozialen Fürsorge in jeder Beziehung.
- In all respects – in jeder Beziehung. Sieh oben.
- To bracket sb with sb, to consider equal – ets in eine Reihe stellen. Der Journalist wehrt sich dagegen, dass die Autorin von einigen Rezensenten mit Primo Levi in eine Reihe gestellt wurde.
- To stone – jn steinigen. Vor einiger Zeit wurde ein yezidisches Mädchen in einem Dorf gesteinigt, weil sie einen Sunniten geheiratet hat.
- To scrimp and save – sich ets vom Mund absparen. Oft haben sich die pflegebedürftigen Menschen das Geld für die Beerdigung vom Munde abgespart.
- In all probability, as far as is humanly possible to tell – nach menschlichem Ermessen. Wegen des Hurrikans haben Reisebüros angefangen, rund 1000 Urlauber in Mexiko und Kuba in solchen Hotels zusammenzuziehen, die nach menschlichem Ermessen als sicher gelten.
- To be conceited about sth – sich auf etwas einbilden. Er bildet sich viel auf sein Aussehen ein.
- To smash – einwerfen. Um den Drohungen Ausdruck zu verleihen, sollen die Erpresser Fenster eingeworfen und seine Wohnung verwüstet haben.
- To play it safe – auf Nummer Sicher gehen. Österreicher gehen beim Sparen gern auf Nummer sicher.
- Vole – die Feldmaus. Die Feldmaus tritt auf Äckern und Wiesen der gesamten nördlichen Hemisphäre auf, besonders an feuchten Stellen, gerne mit wilder und dichter Vegetation, speziell entlang von Gräben, Böschungen und Waldrändern.
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